3. Warum Russland für den Westen – „das Imperium des Bösen“ ist
„Der aktuelle Moment“ № 2 (134). Die Globalisierung als ein „hybrider Krieg“ und die Mission Russlands darin · перевод (Deutsch) · раздел 5 из 6
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3. Warum Russland für den Westen – „das Imperium des Bösen“ ist
„Viele Jahre zuvor hat George Kennan (der amerikanische Botschafter in der UdSSR George Kennan ist als der „Architekt des kalten Krieges“ bekannt – z.B. ВЗГЛЯД (WZGLJAD russ. Zeitung)), sinngemäß gesagt, dass die Probleme in den amerikanisch-russischen Beziehungen struktureller Natur sind“ – erinnerte er daran. „Was interessant ist, denn am Ende des kalten Krieges sprachen alle davon: „Ach, Kennan, du bist einfach ein Genie!“. Und danach haben alle seine Worte vergessen: „Das Problem besteht nicht darin, dass sie Kommunisten sind, sondern darin, dass sie Russen sind“. Klar, jetzt sind sie keine Kommunisten mehr und die Beziehungen sind einfach fantastisch!“ – fügte der Professor ironisch hinzu[11]“
(Amerikanischer Professor: Wir kommen mit Moskau nicht aus, weil sie – Russen sind)[12].
Damit wurde alles Wesentliche unverblümt gesagt:
Wir sind für sie das „Imperium des Bösen“, weil wir – Russen[13] sind, obwohl die Charakteristik des sprichwörtlich „Russischseins“ vom amerikanischen Politologen nicht genannt wurde.
Und dieser Umstand verpflichtet, den Unterschied im charakteristischen Wesen der regionalen Zivilisationen des Westens und Russlands aufzuzeigen.
Die Sache mit dem Westen ist einfach. Der Westen wird seit langem vom biblischen Projekt der Schaffung einer ungeteilten, den Menschen gegenüber anonymen, Weltherrschaft in Namen Gottes, aber gegen Gott beherrscht. Die Mittel zu seiner Durchführung sind:
● das Sakrale, im Sinne des Alten Testaments, transnationale zionistische Zinswucher als ein Instrument des Aufkaufens der Welt mit all ihren Bewohnern und ihrem Besitz;
● Das Schweigen des Neuen Testaments über die möglichen Wege, den Zinswucher zu beseitigen und die pseudochristlichen Gebote, alles, was geschieht mit dem Glauben an die Wiedergutmachung nach dem Tag des Jüngsten Gerichts für alle Ungerechtigkeiten Zeit des Lebens auf Erden zu ertragen;
● Der Kult des Mythos über die intellektuelle Überlegenheit der Hebräer-Juden über andere und die in einer geschlossenen Gemeinschaft organisierte Kontrolle jüdischer Diaspora und Freimaurerei über solche öffentlichen Institutionen aller westlichen Länder wie die Wissenschaft, Medien, künstlerische Kreativität, Unterhaltung und das Bildungssystem.
Diese drei Bestimmungen beziehen sich sowohl auf die Epoche, als die alttestamentarisch-talmudischen und die neutestamentarisch-pseudochristlichen Dogmen die Grundlage westlicher Kultur waren, als auch der nachfolgenden Epoche des säkularen bourgeoisen Liberalismus, in der alle drei oben genannten Funktionen des biblischen Projekts durch die historisch etablierte Psychodynamik der versklavten Gesellschaften durch die Gesetzgebung geschützt sind: die Gesetzgebung schützt die Interessen von Banken – "Zinswucher-Kolchosen"; und jede Erwähnung der Hebräer-Juden in einem negativen Kontext wird in vielen Ländern rechtlich als Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus eingestuft, während xenophobische und rassistische Äußerungen von Vertretern der jüdischen Diaspora über ihre Überlegenheit und die menschliche Unterlegenheit Nichthebräer-Nichtjuden ohne rechtliche Konsequenzen bleiben.
Der Lebenssinn der Menschen in dieser regionalen Zivilisation ist – der Wohlstand des Verbrauchers und das persönliche Vergnügen, welches gewährleistet werden sollte durch: 1) die Initiative der Privatunternehmer, 2) das Prinzip "jeder zahlt für sich selbst" und die damit verbundene Profitgier mit allen Mitteln, 3) eine staatliche Regulierung der innergesellschaftlichen Beziehungen auf der Grundlage der Einhaltung judikativer Gesetzgebung.
Mit Russland sind die Dinge komplizierter. Im Jahr 1866, bemerkte F.I. Tjuttschew: "Verstand wird Rußland nie verstehn, / Kein Maßstab sein Geheimnis rauben; / So wie es ist, so laßt es gehn – / An Rußland kann man nichts als glauben." Wenn man diese Zeilen liest, muss man verstehen, dass F.I.Tjuttschew eine europäische Bildung erhalten hatte; d.h. er besaß einen "paneuropäischen Maßstab" – war ein Träger des "paneuropäischen Standards des Weltverständnisses". Seit seiner Zeit ist die Bildung eines gesamteuropäischen Typs, einschließlich auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften, in Russland nicht nur massenhaft, sondern im Wesentlichen ohne Alternative obligatorisch geworden. Jedoch sind viele seiner Träger – Narren im Vergleich zu F.I. Tjuttschew, weil sie überzeugt sind, dass alles, einschließlich Russlands, Chinas, Indiens und der Welt des Islams durch den "paneuropäischen Maßstab" ("allgemeinmenschliche Werte" – in der Terminologie unserer Tage) gemessen werden kann. Obwohl die Bewohner der westlichen Länder ebenso wie ihre Wissenschaftler und Politiker – überhaupt keine “Allgemeinmenschen” sind, streben gerade sie danach, ihre Standards verschiedener Art, einschließlich der Weltanschauungsstandards, in den Rang des “alternativlos Allgemeinmenschlichen” zu erheben.
Aufgrund des geistes- und sozialwissenschaftlichen Bildungsprogramms, welches dem westlichen identisch ist, ist es nicht nur unmöglich den Sinn Russlands zu verstehen, es ist auch unmöglich die Probleme globalen Charakters zu verstehen, welche die ganze Menschheit, alle Völker auf der Welt betreffen; mehr noch, fast alle Probleme dieser Art entstanden dadurch, weil viele Gesellschaften unter dem Einfluss der geistes- und sozialwissenschaftlichen Bildung nach westlichem Vorbild stehen und nicht über die Ausarbeitung einer alternativen Kultur der Weltanschauung[14] nachdenken.
Aber um das sprichwörtliche „Russischsein“ zu begreifen, ist es notwendig, über die Begrenzungen, die durch den Standard der westlichen Weltanschauung auferlegt werden, hinauszugelangen und Folgendes verstehen.
Das Leben unserer globalen Zivilisation ist ein Prozess der Wechselwirkungen (einschließlich des kulturellen Austauschs) mehrerer regionaler Zivilisationen untereinander, in dem jede davon sich entweder weiterentwickelt, sein eigenes Leben weiterlebt oder degradiert. Dabei besteht die Besonderheit einer jeden regionalen Zivilisation nicht nur in den für die Außenstehenden sichtbaren Unterschieden in der Lebensführung. Diese durch Touristen und Analytiker beobachtbare Besonderheit, charakterisiert den Sinn der existierenden regionalen Zivilisation überhaupt nicht. Der Sinn einer jeden regionalen Zivilisation charakterisiert sich durch solche Ideale, welche sie durch die Jahrhunderte in sich trägt, auch wenn sich ihre reale, aktuelle Lebensweise sehr stark von diesen Idealen unterscheiden kann[15]. Die Funktion eines Hüters und eines Retranslatierers dieser Ideale in die nächste Generation erfüllen diejenigen, welche sich an den Bestand des genetischen Kerns[16] der Zivilisation – ihrer Völker[17] – anschließen. Und solange der genetische Kern reproduziert wird, solange er die Ideale an die nächste Generation bewahrt und retranslatiert, welche den Sinn der Zivilisation charakterisieren, – ist die Zivilisation lebendig und besitzt das Potenzial, diese Ideale zu realisieren.
Russland ist eine der regionalen Zivilisationen. Der Unterschied Russlands zu anderen regionalen Zivilisationen der Welt besteht darin, dass diese Zivilisation innerhalb der Grenzen eines allen ihren Völkern gemeinsamen Staates besteht: Im Unterschied zu Russland sind andere Staaten ihrerseits ein Teil dieser oder jener regionalen Zivilisation.
Das Hauptkriterium dieses charakteristischen Ideals von Russland als einer multinationalen Zivilisation ist – überirdische Gerechtigkeit. Daher auch der Eigenname als Ziel – Heilige Rus.
Die Vorstellung von „Gerechtigkeit“ ist jedoch kaum innerhalb der Begriffe der westlichen Wissenschaft zu fassen und ist aus einer Reihe von zusammenhängenden und einander durchdringenden Gründen juristisch nicht zu kodifizieren:
● erstens gibt es ein Ideal der überirdischen Gerechtigkeit, welches infolge einer Gesellschaftsentwicklung bewusstwerden und realisiert werden muss[18],
● zweitens gibt es ein historisch Aufkommendes Verständnis der Gerechtigkeit, welches bedingt wird durch:
• vorhandene, historisch gewachsene Lebensqualität einer Gesellschaft mit all ihren Errungenschaften und Mängeln,
• historisch gewachsenen Weltanschauung einer Gesellschaft,
• Aspiration der Gesellschaft, dieses Ideal der überirdischen Gerechtigkeit in der Form zu verwirklichen, in welcher dieses Ideal in jeder historischen Epoche erkannt wird.
Veränderlichkeit der Erkenntnis des Ideals der überirdischen Gerechtigkeit im Laufe des Lebens der Gesellschaft und der Erkenntnis der historisch gewachsenen Ungerechtigkeit dessen, was in der Vergangenheit als ein gegenwärtiges Ideal der Gerechtigkeit verstanden wurde – machen ein generationsübergreifendes stabiles juristisches Kodifizieren der „Gerechtigkeit auf Russisch“ unmöglich.
Einer der Aspekte der Gerechtigkeit auf-russisch – ist die gänzliche Abwesenheit eines Parasitismus in der Gesellschaft und erst recht eines systematisch organisierten Parasitismus – einer Ausbeutung „des Menschen durch den Menschen“.
Es ist nicht verwunderlich, dass der Westen, wessen Kultur auf dem Parasitismus allgemein basiert und dieser sogar noch durch den Zinswucher im globalen Maßstab systematisch organisiert wird, eine solche Definition der Gerechtigkeit – nicht annehmen kann.
Aus diesem Grund wehrt Russland jeden Versuch des Eindringens der Ungerechtigkeit in verschiedenen Formen von außerhalb ab (die Abwehr – das ist eine Frage der Zeit, die man zum Erkennen und zum Beseitigen dieser oder jener Ungerechtigkeit braucht) und erkennt die Gesetzgebung nur dann an, wenn sie den ständigen Neuausrichtungen in Politik und Gesellschaft in Richtung der überirdischen Gerechtigkeit entspricht.
Konsumwohlstand, Leben für das persönliche Vergnügen – haben an sich für Russland keinen Sinn, wenn die Ungerechtigkeit herrscht: dies ist an den Epen aller Völker, die in Russland leben zu erkennen. Und so steht es um alle, die sich dem genetischen Kern der russischen multinationalen Zivilisation anschließen. Dennoch kann im Leben derer, die sich dem nicht anschließen, alles oder fast alles dem Zivilisationsideal widersprechen, welches den Sinn Russlands charakterisiert. Und da der überwiegende Teil der Bevölkerung, sich nicht dem genetischen Kern der Zivilisation anschließt, kann er sein Leben anders führen und tut es auch relativ häufig. Und ihre Andersheit, welche bei vielen Lebensläufen bis zur vollständigen Verneinung der zivilisatorischen Ideale Russlands durch alle ihre Handlungen reichen kann, ist die Grundlage dafür, dass die Anhänger des biblischen Eurozentrismus zu zwei sich gegenseitig ausschließenden und falschen (jeder auf seine Weise) Ergebnissen kommen:
● Russland ist ein Teil Europas[19], weil die Orthodoxie – der Glaube vieler Russen – eine der Ausprägungsformen des biblischen Christentums ist, wie es alle autochthonen Völker Europas aufweisen;
● Russland ist von Wilden besiedelt, welche nicht fähig sind, die „zivilisierte“ – d.h. europäische, westliche – Lebensweise anzunehmen, weswegen das Territorium Russlands der Säuberung von diesen Wilden unterliegt, weil das – unverbesserliche Russen sind. Aber da diese „Wilden“ mit Waffen bewaffnet sind, die Macht welcher den Waffen der “zivilisierten Menschen” ebenbürtig ist oder sie gar übersteigt, sind diese “russischen Wilden” – nicht nur das “Reich des Bösen”, sondern die Verkörperung des “Weltbösen”.
Noch ein Unterschied zwischen dem Westen und Russland besteht darin:
● Innerhalb seiner eigenen Region, nicht im globalen Maßstäben, realisierte der Westen seine zivilisatorischen Ideale (Konsumwohlstand und das persönliche Vergnügen, welches gewährleistet werden sollte durch 1) die Initiative der Privatunternehmer, 2) das Prinzip „jeder zahlt für sich selbst“ und 3) eine staatliche Regulierung der innergesellschaftlichen Beziehungen auf der Grundlage der Einhaltung judikativer Gesetzgebung), aber da dieses Ergebnis mit der Verletzung der objektiven Gesetzmäßigkeiten erreicht wurde, welchen das Leben der Menschen und der Gesellschaften unterliegt, steht dem Westen bevor, das Schicksal von „Universum 25“[20] zu teilen, d.h. seine Bevölkerung wird biologisch aussterben und kulturell degradieren, solange der Westen seine Art zu „leben“ beibehalten und sie für alternativlos richtig halten wird.
● Im zweiten Viertel des XIX Jahrhunderts[21], fing Russland an, sich seiner Zivilisationsideale bewusst zu werden und drückte diese zum Ende des XX Jahrhunderts in der eigenen Geistes- und Sozialwissenschaft in Form der Konzeption Gesellschaftlicher Sicherheit (KGS)[22] aus, was Möglichkeiten zur Verwirklichung unserer urtümlichen Zivilisationsideale im Realisierungsprozess einer Menschlichen Globalisierung eröffnet.
D.h. die Zukunft liegt in unserer Hand und die Frage ist, wie man sie im Sinne des Wohls der gesamten Menschheit realisiert. Dafür klären wir zunächst die Begriffe «Psychotrotzkismus» und «Bolschewismus».
Der Trotzkismus – das ist keineswegs eine der Abwandlungen des Marxismus.
Trotzkismus ist eine psychische Erscheinung, d.h. es ist ein Ausdruck von Merkmalen der Psyche des Individuums. In seinem aufrichtigen Ausdruck des Wohlmeinens ist den Anhängern des Trotzkismus ein Konflikt zwischen dem individuellen Bewusstsein und dem Unbewussten eigentümlich – sowohl auf individueller, als auch auf kollektiver, durch die Gesamtheit aller Trotzkisten erzeugten Ebene. Und in diesem Konflikt triumphiert bösartig das kollektive Unbewusste der Trotzkisten, welches das eigene bewusste Wohlmeinen eines jeden von ihnen durch die Gesamtheit ihrer Taten unterdrückt.
Das ist eine Eigenschaft der Psyche derer, die es fertiggebracht haben, Trotzkisten zu werden und nicht der einen oder anderen konkreten Ideologie. Den Psychotypus des «Trotzkisten» können die verschiedensten Ideologien begleiten. Eben aus diesem Grund – der einen rein psychischen Charakter trägt – sind persönliche gleichberechtigte Beziehungen mit dem Trotzkismus und den Trotzkisten auf der Ebene einer intellektuellen Diskussion der Argumente und Gegenargumente fruchtlos und gefährlich für diejenigen, die Trotzkismus als eine Ideologie betrachten oder die realen SUB-ideologischen defektiv-mentalen Beweggründe hinter der Ideologie nicht sehen, unabhängig von der diese umhüllenden Ideologie, die der Psychotrotzkist im Laufe seines Lebens mehrmals aufrichtig verändern kann.
Der Intellekt, an den man sich in einer Diskussion wendet, im Bestreben den Gesprächspartner aufzuklären oder mit ihm gemeinsam die Wahrheit zum Vorschein zu bringen, auf dessen Grundlage man die vorigen Probleme der Beziehungen überwinden könnte, ist nur eine der Komponenten der Psyche als Ganzes. Doch die Psyche als Ganzes (im Falle ihres trotzkistischen Typus) lässt eine intellektuelle Bearbeitung der Information durch den Psychotrotzkisten, die fähig wäre, die Doktrin zu ändern, welche momentan durch eine der vielen ideologisch gestalteten Abzweigungen des Trotzkismus umgesetzt wird und welcher das konkrete Individuum des Psychotrotzkisten psychologisch angehört, nicht zu.
Diese psychische Besonderheit[23], die vielen Individuen eigen ist, ist historisch betrachtet eine weitaus ältere Erscheinung, als der marxistische Trotzkismus der kommunistischen Bewegung des XX Jahrhunderts. Für diese Eigenart der Psyche eines Individuums fanden sich in der Vergangenheit keine anderen Begriffe außer «Besessenheit» und «Schizophrenie». Und in der Epoche der Dominanz der materialistischen Weltanschauung gibt es für diese Erscheinung überhaupt keine Begriffe, die der Essenz dieses Typs der psychischen Mangelhaftigkeit entsprechen würden, welche neu benannt wurde, jedoch nicht nach seinem Wesen, sondern nach dem Pseudonym des schillerndsten Vertreters des Trotzkismus im XX Jahrhundert.
Der Trotzkismus ist seinem Wesen nach eine schizophrene, aggressive politisch-aktive Psyche, welche sich hinter beliebiger Ideologie oder soziologischer Doktrin verbergen kann.
Charakteristisch für die psychotrotzkistische Praxis in den letzten Jahrhunderten sind die Aufforderungen zur Einhaltung der Demokratienormen – ihrer formalen Prozedere und Rechtsnormen, hinter denen sich allerdings eine mafiöse Organisation der Trotzkisten-Anführer verbirgt: der Eingeweihten, die Massen manipulierenden und durch die rein äußerlichen demokratischen Prozeduren täuschenden. Das war charakteristisch sowohl für die Tätigkeit von L.D.Trotzki und seiner Begleiter, als auch für die Tätigkeit der Propaganda-Aktivisten des bourgeoisen Liberalismus:
● der Hauptvorwurf seitens L.D.Trotzki und Co. in Richtung Stalin und der Bolschewiken war die Unterdrückung der innerparteilichen Demokratie und der Diskussionen, wobei die Trotzkisten selbst vor der Ermordung ihrer politischen Gegner nicht zurückschreckten (unter anderem mittels der ihnen unterstehenden Geheimdiensten);
● der Hauptvorwurf seitens der Liberalen in Richtung ihrer Gegner (einschließlich der Vorwürfe an Stalin und die Bolschewiken) war die Nichteinhaltung der «Demokratienormen» und die Verletzung der «Menschenrechte», wobei die Pseudo-Demokratie nach westlichem Vorbild aus zwei Gründen in der Realität nicht durchführbar ist:
• die Inkompetenz der Wählerschaft, die nicht imstande ist, die Konsequenzen ihrer Wahl vorherzusehen;
• die Unterwerfung aller Sphären des gesellschaftlichen Lebens unter die Diktatur der Freimaurermafia, die weder vor der Manipulation der ungebildeten und des Urteilens unfähigen Wählerschaft, noch vor politischen Morden der Unerwünschten zurückschreckt (unter anderem Lincoln und Kennedy).
Deswegen ist der bourgeoise Liberalismus, unter dessen Macht der Westen lebt und welcher seit 1991 versucht, Russland zu kontrollieren eine der Bewegungen des Psychotrotzkismus, was sich deutlich sowohl im politischen Benehmen der «Neocons» der USA, als auch in der Position der Regierung der Königin Elizabeth in Bezug auf Russland ausdrückt – nachdem die Marionette B.N.Jelzin in der neuen Kolonie des Westens namens «demokratische Russische Föderation» nicht mehr im Amt war.
Der Bolschewismus, wie die Geschichte der KPdSU[24] lehrt, entstand 1903 auf der II. Versammlung der SDAPR[25] als eine der Parteifraktionen. Wie auch seine Gegner versicherten, stellten die Bolschewiken bis 1917 niemals eine tatsächliche Mitgliedermehrheit der marxistischen Partei dar, weswegen die Gegner der Bolschewiken in diesen Jahren ihre Einwände bezüglich deren Selbstbenennung erhoben [Bolschewiken=Mehrheitler]. Diese Meinung entsprang jedoch dem Unverständnis der Menschewiken [Minderheitler] unterschiedlicher Couleur über den Kern des Bolschewismus.
Der Bolschewismus – das ist keine russische Unterart von Marxismus und keine Parteizugehörigkeit. Das Wesentliche des Bolschewismus liegt nicht in der zahlenmäßigen Überlegenheit der Befürworter bestimmter Ideen über die Befürworter anderer Ideen und der gedankenlosen Masse, sondern in etwas anderem: Im aufrichtigen Bestreben die Ideale von der einen «überirdischen Gerechtigkeit» im Leben auszudrücken und einschließlich der langfristigen strategischen Interessen der arbeitenden Mehrheit umzusetzen, welche sich wünscht, dass niemand an ihrer Arbeit oder Leben parasitiere. Mit anderen Worten, es ist historisch real, in jeder Epoche das Wesentliche des Bolschewismus umzusetzen – die Unterstützung des Übergangsprozesses vom historisch entstandenem Herden-”Elitarismus”[26] zur multinationalen Menschlichkeit auf der Erde der zukünftigen Ära.
Ohne das Verständnis dieser wesentlichen Unterschiede zwischen dem Bolschewismus und dem Psychotrotzkismus, ist ein adäquates Verstehen der Geschichte und der politischen Perspektiven nicht möglich. Entsprechend einem solchen Verständnis des Wesens des Bolschewismus existierte und wirkte der Bolschewismus lange vor dem Erscheinen des Marxismus, der SDAPR(B) später WKP(B) und der Begriffe «Bolschewik» und «Bolschewismus». Das Verschwinden dieser Begriffe aus dem politischen Lexikon nach der XIX. Versammlung der WKP(B), später KPdSU, nach dem Verrat der Zivilisationsideale Russlands durch die partei-sowjetische “Elite” und ihrer aktiven Politik zur Übergabe der UdSSR an den Westen und nach der Errichtung einer “elitär”-korporativen prowestlichen Staatlichkeit im postsowjetischen Russland – hatte nichts verändert: So wie der Bolschewismus bereits im Altertum dem genetischen Kern der Russischen multinationalen regionalen Zivilisation eigentümlich war, so ist er auch heute unabhängig davon, wie oft dieses Wort benutzt oder in der Perspektive durch ein anderes Wort ersetzt wird – welches den Sinn in neuen historischen Bedingungen exakter ausdrücken wird.
Der Marxismus stellt eine im Kern pseudowissenschaftliche weltliche Vielfalt des biblischen Projektes zur Versklavung der Menschheit dar und sollte die Probleme des gesellschaftlichen Lebens lösen, die aufgrund des liberalen Marktwirtschaftsmodells entstanden sind und zwar:
● Klassenantagonismus;
● Konsumwettrennen, in welchem die natürlichen Ressourcen und Menschenleben sinnlos verschwendet werden und welches zur Vernichtung der Biosphäre der Menschen führt.
Es gibt einen Köder für weitere Opfer in ihm – das Versprechen der Freiheit, Gerechtigkeit, die Ausrottung der Ausbeutung „des Menschen durch den Menschen“ unter den Bedingungen des Sozialismus-Kommunismus. Die Crux besteht darin, dass tatsächliche Macht über die Gesellschaft und die Menschheit im Ganzen in den Händen der eingeweihten Mafia bleiben sollte, da die Theorie der Erkenntnis des dialektischen Materialismus (die erste Priorität der allgemeinen Mittel der Steuerung / Waffen[27]) weder dem Leben gerecht wird, noch der Organisation der Gefühle und der Psyche des Menschen. Die Politökonomie (also die Lehre über das wirtschaftliche Handeln) des „Mraxismus“ [ein Wortspiel aus „mrak“ russisch für “Finsternis” und „Marxismus“] ist aus metrologischer Sicht unhaltbar, weswegen sie weder auf der Mikroebene der Ökonomie mit der Buchhaltung noch mit makroökonomischer Statistik eines Staates verbunden werden kann.
Und obwohl der Marxismus hauptsächlich in Russland zur Anwendung kam, wäre es unrichtig zu behaupten, dass der Satanist Marx und der Russophob Engels, sich ein spezielles antirussisches Projekt ausgedacht hätten. Der Marxismus war ursprünglich genauso antirussisch, wie antichinesisch, als auch antideutsch – er war antimenschlich ohne Unterschied der Nationalitäten. Russland jedoch hat den Marxismus auf zweifache Weise angenommen:
● zum Ersten, das Versprechen des Sozialismus-Kommunismus wurde vom genetischen Grundstock der russischen Völker für echt gehalten, da die verkündeten ethisch-moralischen Normen des Sozialismus-Kommunismus (Freiheit, Abwesenheit der Ausbeutung „des Menschen durch den Menschen“, eine einheitliche Ethik für die Menschen unabhängig ihrer Herkunft, Nationalität oder Klassenzugehörigkeit), aber die Abwesenheit einer notwendigen wissenschaftlich-methodologischen Gewährleistung der sozialen Reformation und der Organisation des Lebens einer kommunistischen Gesellschaft im Marxismus – wurde nicht aufgedeckt und nicht erkannt.
● Zum zweiten, seit den Zeiten der Smuta (Zeit der Wirren), wenn nicht früher, gab es „elitäre“ Subkulturen, das Ziel welcher es war – die Ablehnung der eigenen Schöpferkraft und die Nachahmung des „fortschrittlichen Westens“[28] bei den Versuchen, dieses oder jenes Problem des eigenen Heimatlandes zu lösen.
Die einen wurden zu Bolschewiken. Für sie war der „Marxismus kein Dogma, sondern eine Anleitung zum Handeln“ und das Handeln war – der Aufbau des echten Sozialismus als einen Weg der Realisierung der zivilisatorischen Ideale einer regionalen Zivilisation Russlands. Die anderen wurden zu „echten Marxisten“ – Trotzkisten. Am Anfang hatte diese Symbiose von Bolschewiken und Marxisten-Trotzkisten im November 1917 die Staatsmacht in eigene Hände genommen und mit dem Aufbau der Sowjetunion begonnen. Danach entbrannte unter ihnen ein Konflikt um das Thema: „Sozialismus in der UdSSR – ein Deckmantel für die Tyrannei der innerparteilichen Mafia? Oder Sozialismus in der UdSSR – die tatsächliche Herrschaft des Volkes und seine Freiheit?“.
Dieser Konflikt war vielschichtig: Im schnelllebigen öffentlichen Raum haben die Bolschewiken unter der Anführung von J.W.Stalin die Trotzkisten in der Partei im Staat im Jahre 1930 besiegt. In diesem Konflikt konnte J.W.Stalin der im Prinzip ideenlosen Bürokratie zeigen, dass er für sie der „Herr“ ist und die Bürokratie hat darin eingewilligt. Die einfachen Leute unterstützten das bolschewistisch-bürokratische Regime (auch eine Symbiose zweier Kräfte). L.D.Trotzki stützte sich auf politisierende Soldaten (wie z. B. M.H.Tuchatschewski) in der Armee und Geheimdiensten sowie auf die Intelligenz – zu einem großen Teil aus den “Geisteswissenschaften“ (also jene, die keine naturwissenschaftliche Ausbildung, sondern eine naturwidrige-geisteswissenschaftliche Ausbildung hatten und auf künstlerisch-kreative Persönlichkeiten – sowie den heutigen Kirill Serebrennikow[29]). Selbstverständlich war das Kampfpotential der Bürokratie stärker als das Potential von sich in der Politik versuchenden Soldaten und Schwätzer, weshalb die tatsächlichen Marxisten-Trotzkisten verloren haben. Danach haben die Bolschewiken durch ihren Einfluss auf die ideenlose Bürokratie mit dem Schaffen von Kultur und der Entwicklung der Persönlichkeit begonnen, unter welcher die Lebensfähigkeit der Verfassung der UdSSR von 1936[30] gewährleistet wäre. Dieser Prozess wurde jedoch nicht Abgeschlossen. Seine Vollendung haben der Zweite Weltkrieg, danach die Ermordung von J.W.Stalin und von L.W.Berija und die Verwandlung der Bürokratie in eine parasitierende Klasse verhindert. Infolgedessen fand sich die UdSSR ab der Mitte der 1950er Jahre in der Macht einer neuen Generation von Trotzkisten, welche letztendlich die marxistischen Ideen gänzlich verloren haben und mit einer Annäherung an ihre westlichen Pendants begonnen haben – den Psychotrotzkisten der liberalen Gesinnung der führenden Staaten des Westens. Als Ergebnis ihrer gemeinsamen Anstrengung und unter der fahrlässigen Duldung der Bevölkerung des Landes, löste die UdSSR ihre Existenz auf.
Geschichtlicher Abschnitt Russlands von der Verschwörung der Alkoholiker von Beloweschsk[31] [1991] bis zur heutigen Zeit, ist eine Periode in der:
● offen zutage tretende Dominanz – eine liberal-bourgeoise freimaurerische Mafia versucht die russische Bevölkerung mit “friedlichen Mitteln” auszulöschen (mit Mitteln der “hybriden Kriegsführung”), Russland zu zerstückeln und zu kolonisieren, wobei die Behörden, Massenmedien, Finanzwesen und die Ökonomie durch eigene Peripherie von einheimischen liberalen Idioten und von vornherein ideenlosen Angeworbenen mit Kulak-Banditen-Psychologie kontrolliert werden sollten, die viele Schlüsselpositionen besetzt haben;
● virtuell-strukturell steuerbarer[32] Prozess der Wiederherstellung der eigenen Souveränität durch die Völker Russlands, der hauptsächlich auf drei Arten und Weisen sichtbar wurde:
• in der Abwesenheit der Wählerschaft der Anhänger des Liberalismus,
• im Wachstum der Statistik positiver Beziehung der neuen Generationen zu J.W.Stalin, L.P.Beria und der Epoche, in der sie wirkten,
• in der Erwartung des gemeinen Volkes, dass W.W.Putin das Werk des stalinistischen Bolschewismus fortsetzen und das Land vom Liberalismus und Psychotrotzkismus befreien würde.
Allerdings, der Widerstand von Marxisten- Psychotrotzkisten und Bolschewiken zu Zeiten Stalins und der Widerstand Bourgeois-Liberalen-Psychotrotzkisten und des genetischen Kerns der Völker russischer Zivilisation (namenloser Bolschewiken unserer Tage) – berührt gleichermaßen die Interessen der Drahtzieher des biblischen Projektes der Versklavung der Menschheit.
Genau genommen geht es nicht darum, dass der Westen – seine Drahtzieher, Politiker die im Rampenlicht stehen, Journalisten, Künstler, einschließlich diverser “freiheitsliebender” Päderasten – damit unzufrieden ist, dass Russland bei der Präsidentschaftswahl für W.W.Putin gestimmt hat, mit dessen Namen und Wirken die Drahtzieher des Westens nicht nur den Verlust ihrer Errungenschaften in den Jahren 1985-1999 verbinden, sondern auch die Befürchtung von neuen Verlusten früherer Errungenschaften bei der Klärung der “Russischen Frage”.
Es geht um den virtuell-strukturell steuerbaren psychodynamischen Prozess der Erneuerung der Autokratie der Völker Russlands innerhalb der göttlichen Idee, mit dem die Drahtzieher des Westens nichts anfangen können. Wenn in der Vergangenheit “die Bedrohung der weltweiten Expansion des Bolschewismus” sich der Meinung der Psychotrotzkisten-Liberalen des Westen nach, in der Person J.W.Stalins verkörperte, so sollten sie nun nicht die Persönlichkeiten W.W.Putins und seinen “Taschenoligarchen” als die Inkarnation des Bösen betrachten, da der Eintritt der westlichen Staaten in den Algorithmus nach dem Beispiel von “Universum-25” – dem Algorithmus der Selbstvernichtung einheimischer Bevölkerung Europas und der postindeanischen Bevölkerung der USA – das ist eine “Errungenschaft” der westlichen Politiker selbst, ganz ohne Zutun Moskaus”[33].
Jedoch ist der Mehrheit der Menschen im Westen so auch in Russland unverständlich: Was geschieht heute in der Welt? Warum verschärfte sich der Widerstand zwischen der Russischen Zivilisation und dem Westen derartig stark? – Dieses Unverständnis ist die Folge dessen, worüber es im Epigraph handelt.
Dennoch erreichte der Konflikt zwischen dem Psychotrotzkismus des Westens und dem Bolschewismus Russlands einen neuen Level und hat nun einen globalen Maßstab erreicht. Und genau in dieser Konfrontation zwischen der Degradation und dem Bestreben zur weiteren Entwicklung, wird das Schicksal der Menschheit entschieden.
Interner Prädiktor UdSSR
4.-7. April.